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Friedrich-Naumann-Stiftung „Für die Freiheit“ - Bulgarisches Publikum an Analysen zur Finanzkrise interessiert

freiheit1Bulgarien ist eher ein positives Beispiel f?r solide Finanzpolitik, die schon in liberalen Regierungskoalitionen eingef?hrt wurde. Dennoch ist das Interesse an politischen Analysen der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sehr gro? und folgerichtig stie? das von Simeon Vassilev herausgegebene Buch ‘‘Im Schatten der Finanzkrise. Muss das staatliche Bankenwesen abgeschafft werden?‘‘ auf gro?e Resonanz.

Was viele B?rger seit Jahren bewegt, ist die weltweite Finanzkrise, die 2008 ihren sichtbaren Anfang nahm und bis heute nachwirkt. Die wissenschaftlichen und politischen Analysen der Krise und ihren Folgen f?r die EU sowie auch die gesellschaftlichen Debatten ?ber die neuen Erkenntnisse sind von grundlegender Bedeutung, denn nur durch sie kann man verstehen, in welcher Situation wir uns derzeit befinden und welche Politik verfolgt werden soll.

Unser liberaler Freund der Stiftung, Simeon Vassilev, bekannter TV-Journalist, Publizist und Manager, der auch als Korrespondent in Bonn und Berlin gearbeitet hat, hat sich der ehrgeizigen Aufgabe angenommen, eines der interessantesten deutschen B?cher zum Thema Finanz- und Wirtschaftskrise in Bulgarien herauszugeben.

Es ist der Sammelband mit dem Titel ‘‘Im Schatten der Finanzkrise. Muss das staatliche Bankenwesen abgeschafft werden?‘‘, welches in Deutschland vom langj?hrigen Mitarbeiter des Liberalen Instituts der FNF, Peter Altmiks, herausgegeben wurde.

freiheit2Die bulgarische Ausgabe des Sammelbandes wurde k?rzlich auf einer Diskussionsveranstaltung der ?ffentlichkeit vorgestellt. Unter den ca. 100 Teilnehmern waren f?hrende Politiker wie die Parteivorsitzende der NDSV Hristina Hristova, Sozialministerin a.D., die erste bulgarische EU- Kommissarin und Kandidatin f?r die Pr?sidentschaftswahlen 2011 Meglena Kuneva, der Vorsitzende des Rechnungshofes Prof. Valeri Dimitrov, Finanz- und Bankexperten, Studenten, Hochschullehrer, Akademiker und Journalisten. Das Buch wurde einleitend von Peter-Andreas Bochmann, Projektleiter der Stiftung in S?dosteuropa und Svetla Kostadinova, Gesch?ftsf?hrerin des Stiftungspartners ‘‘Instituts f?r Marktwirtschaft‘‘ gew?rdigt.

Die Wortbeitr?ge erfolgten mit speziellem Fokus auf die verschiedenen Autoren des Sammelbandes, u. a. darauf, dass sich durch ein Freebanking-System die enormen Fehlentwicklungen auf den Finanzm?rkten in Zukunft vermeiden lie?en. Die unterschiedlichen Auffassungen, wie der ?bergang am besten gestaltet werden k?nnte und was f?r eine neue Rolle auf die Zentralbanken zuk?me, wurden exemplarisch umrissen. Die Grundthese der liberalen Zentralbankkritiker, schrittweise das Geldmonopol der Zentralbank abzuschaffen, hatte eine lebhafte, sogar emotionale Diskussion ausgel?st.

In der Diskussion ging es u. a. darum, dass wir alle von den Krisenerscheinungen betroffen sind und - wie manche ?konomen sogar meinen - dass das weltweite Finanzsystem und insbesondere der Euro als W?hrung auf der Kippe stehen. Die Debatte wurde zum intensiven Meinungsaustausch, wobei nat?rlich auch Diskrepanzen und unterschiedliche Schlussfolgerungen zum Ausdruck kamen. freiheit3Alles in allem zeigte die Veranstaltung aber, dass das Potenzial f?r liberale Politik in Bulgarien viel st?rker ist als oftmals vermutet und dass die bulgarische Ausgabe zum richtigen Zeitpunkt kommt.

Aus liberaler Sicht kann man nur hoffen, dass es endlich wieder zu einer soliden, markwirtschaftlich orientierten Finanz- und Wirtschaftspolitik kommt und dass Schuldenmachen nur dann akzeptabel ist, wenn es sich um tats?chliche Investitionen in die Zukunft handelt, die nachhaltige Entwicklungen ausl?sen. Konsumorientierte Staats-Schulden, die Politiker machen, um Wahlen zu gewinnen, m?ssen der Vergangenheit angeh?ren. Bulgarien ist eher ein positives Beispiel f?r solide Finanzpolitik, die unter liberalen Regierungskoalitionen eingef?hrt wurde. M?ge dies beibehalten werden und m?ge sich Bulgarien als ein stabiler Faktor in einer sich weiter entwickelten Europ?ischen Union erweisen, so das Credo der Veranstaltung.

Asparuch Panov, Peter-Andreas Bochmann






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